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Alt 23-11-2004, 18:39
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Standard Aids-Epidemie erreicht neuen Höchststand

Heute auf www.heute.t-online.de zu lesen:

Keine Eindämmung in Afrika - Ausbreitung Richtung Osten

Die Zahl der HIV-Infektionen ist auf allen Kontinenten weiter gestiegen. Das sagte der Leiter des Aidsbekämpfungsprogramms der Vereinten Nationen (UNAIDS), Peter Piot, vor der Bekanntgabe des neuesten Welt-Aids-Berichts am Dienstag im "ZDF-Morgenmagazin". Weltweit seien immer mehr Frauen betroffen.


23.11.2004



Aktuelle AIDS-Statisik, Robert Koch Institut
Die Ausbreitung von Aids hat nach Angaben der Vereinten Nationen einen neuen Höchststand erreicht. Mehr als 40 Millionen Menschen sind weltweit mit der tödlichen Immunschwäche infiziert, fast die Hälfte davon Frauen. Das geht aus dem Jahresbericht des UNO-Aidsprogramms (UNAIDS) hervor, der am Dienstag in Brüssel veröffentlicht wurde.

Zunahme bei Frauen
Rund 4,9 Millionen Menschen infizierten sich 2004 mit dem HI-Virus. Etwa 3,1 Millionen starben an Aids, darunter mehr als 500.000 Jungen und Mädchen unter 15 Jahren. Das Gesicht eines Aidskranken sei das einer jungen Afrikanerin, sagte UNAIDS-Leiter Peter Piot angesichts der hohen Ansteckungsgefahr für junge Frauen im südlichen Afrika.

Die Zunahme der HIV-Infektionen bei Frauen mache schwerwiegende Lücken in der Aidsbekämpfung deutlich. Sexuelle Abstinenz, die Verringerung der Zahl der Sexualpartner und Kondomgebrauch reichten nicht aus. Deshalb forderte Piot Strategien gegen die Ungleichbehandlung von Frauen.

Afrika am stärksten betroffen
Beratungsangebote für Frauen müssten ausgebaut und sexuelle Gewalt dürfe weder außerhalb noch innerhalb einer Ehe geduldet werden. Zudem müsse die Position von Frauen im Erb- und Eigentumsrecht gestärkt werden.

Am stärksten betroffen von der Aids-Epidemie ist den Angaben zufolge weiter Afrika südlich der Sahara. Dort lebten mehr als 25,4 Millionen Menschen mit dem Virus. Für 2004 wird die Zahl der neuen HIV-Infektionen auf 3,1 Millionen Menschen geschätzt. Trotz einer gewissen Stabilisierung sei die Situation im südlichen Afrika am schlimmsten, heißt es in dem Bericht. Auf diese Region entfielen ein Drittel aller Aids-Toten, und es gebe nur wenige Anhaltspunkte für eine Eindämmung der Epidemie.

Ausbreitung in Ostasien
Stark ausgebreitet hat sich laut UNAIDS die Immunschwäche zuletzt vor allem in Ostasien und in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. In den ostasiatischen Ländern sei die Zahl der HIV-Infizierten in den vergangenen beiden Jahren um 50 Prozent auf 1,1 Millionen geklettert. In den früher kommunistischen Staaten lebten 1,4 Millionen Menschen mit Aids, ein Zuwachs von 40 Prozent gegenüber 2002. An den östlichen EU-Grenzen gebe es eine schleichende Aids-Epidemie, so Piot.

Für West- und Mitteleuropa nennt der UNO-Bericht für 2004 rund 21.000 Neuinfektionen bei insgesamt 610.000 HIV-Infizierten. Die Zahl der Aids-Toten belief sich auf 6500. Der neue EU-Entwicklungskommissar Louis Michel wies darauf hin, dass die Europäische Union der größte Geber bei der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten, wie Aids, Malaria und Tuberkulose sei.

Mehr Geld für Bekämpfung
Weltweit gebe es mehr Geld für die Aids-Bekämpfung als je zuvor, bilanziert der UNAIDS-Leiter Piot. Nun sei es wichtig, dass die Finanzmittel dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt würden. Die Zusagen für den Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria hätten sich auf 6,1 Milliarden US-Dollar nahezu verdreifacht.

Auch der Zugang zu Vorbeugungsmaßnahmen und Behandlung habe sich verbessert. Dennoch erhält nach seinen Worten in armen Ländern nur jeder zehnte HIV-Infizierten die notwendige Behandlung. Wenn dieser Trend nicht gestoppt werde, könnten bis zu sechs Millionen Aids-Tote im südlichen Afrika in den nächsten beiden Jahren die Folge sein, warnt die UN-Organisation.

Rund 67.500 HIV-Infizierte in Deutschland
Nach der neuesten Statistik des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland seit Beginn der Epidemie rund 67.500 Menschen mit HIV infiziert worden und rund 23.500 Menschen an Aids gestorben. Im Jahr 2003 betrug die Zahl der Todesfälle rund 700.

Derzeit leben in der Bundesrepublik rund 44.000 Personen mit einer HIV-Infektion, darunter 5000, bei denen Aids schon ausgebrochen ist. Rund 2000 Personen infizierten sich im laufenden Jahr neu, darunter 1600 Männer, 400 Frauen und 20 Kinder. Hauptinfektionswege waren mit 55 Prozent sexuelle Kontakte unter Männern, zu 21 Prozent die Herkunft aus den Staaten mit hoher Aidsrate und zu 15 Prozent heterosexuelle Kontakte.



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aidsepidemie, erreicht, höchststand

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