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Alt 08-08-2005, 17:39
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Standard Die 10 ekligsten Krankheiten – und wie man sie wegbekommt

Analthrombose, Filzläuse, Scheidenpilz – Tausende leiden darunter. Und den Betroffenen sind die Ekel-Krankheiten so unangenehm, daß sie am liebsten nie darüber reden.

Wer beichtet schon gern, daß er Genitalwarzen hat? Peinlicher geht es nicht.

Trotzdem: Totschweigen nutzt gar nichts. Im Gegenteil: Die Zahl der Erkrankungen nimmt sogar zu, z.B. bei Geschlechtskrankheiten wie Syphilis. Susanne Glasmacher vom Berliner Robert-Koch-Institut: „Im Jahr 2004 wurden uns allein 3345 Syphilis-Fälle gemeldet. 2003 waren es noch 2934.“

Aber zum Glück gibt es Mittel und Wege, auch die Ekel-Krankheiten in den Griff zu bekommen.


1. Analthrombose
Bei der Analthrombose handelt es sich um ein Blutgerinnsel in den äußeren Gefäßen des Afters. Die Analthrombose wird oft verwechselt mit äußeren Hämorrhoiden, ist aber nicht dieselbe Krankheit.

Anzeichen: Am Afterrand bilden sich ein oder mehrere bläulich-rote, schmerzhafte Knoten.

Ursachen: langes und häufiges Sitzen, erhöhtes Pressen beim Stuhlgang (z. B. bei hartem Stuhl), zuviel Alkohol.

Behandlung: Normalerweise bildet sich die Thrombose selbstständig zurück. Verwenden Sie solange zur Reinigung nur klares Wasser, kein Toilettenpapier.

Im Frühstadium oder bei geringer Ausprägung kann die Analthrombose auch mit speziellen Salben oder Zäpfchen behandelt werden, die beispielsweise Heparin enthalten. Auch abschwellende Nasentropfen können helfen. Außerdem: Viel trinken, um einen weichen Stuhlgang zu bekommen. In akuten Fällen wird die Thrombose durch einen Facharzt aufgeschnitten und die darinliegenden Blutpfropfen entfernt.


2. Genitalwarzen
Warzen sind häufige, aber in der Regel gutartige Geschwülste der Haut.

Anzeichen: Meist sind Warzen leicht erhaben oder flach. Feigwarzen, auch Feuchtwarzen oder Genitalwarzen, sind zunächst millimetergroße, weißliche oder fleischfarbene Knötchen an den Geschlechtsorganen oder im Analbereich. Achtung: Genitalwarzen sind ansteckend!

Ursache: Die Infektion erfolgt beim Geschlechtsverkehr per Schmierinfektion über kleinste Verletzungen der Haut und der Schleimhäute. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zur Bildung der Warzen können Wochen bis Monate vergehen.

Behandlung:
Chirurgische Entfernung: Dabei werden die Warzen entweder mit einer Art scharfem Löffel ausgeschabt oder mittels Laser weggeschnitten.
Speziell gegen Genitalwarzen gibt es rezeptpflichtige Wirkstoffe. Diese stärken das Immunsystem an der betroffenen Stelle, so daß sie das Virus besser bekämpfen können. Fragen Sie Arzt oder Apotheker!


3. Furunkel
Ein Furunkel ist eine tiefe eitrige Entzündung der Haarwurzelscheide und ihrer Talgdrüse. Furunkel können an jeder Stelle der behaarten Haut auftreten. Gefährlich sind Furunkel im Gesicht, da sie über die Blutgefäße eitrige Ableger im Gehirn (Hirnabszess) bilden können.

Anzeichen: Es bildet sich ein schmerzhafter, geröteter, heißer und eitriger Knoten, der sich im Normalfall nach einigen Tagen entleert. Die Abheilung erfolgt unter Narbenbildung.

Ursache: Hauterkrankungen wie Grindflechte, eitrige Erkrankungen anderer Organe, Alkoholismus, schwache Immunabwehr, Diabetes, zu eng anliegende scheuernde Kleidung oder unzureichende Desinfektion nach der Rasur

Behandlung: Steht die Entzündung erst am Anfang, kann ihr Ablauf durch Wärmeverbände, Rotlicht- oder Kurzwellenbestrahlung beschleunigt werden. Hat sich bereits Eiter gebildet, kann man diesen durch einen Einstich in den Knoten ablassen. Danach ist eine einwöchige Verordnung von Antibiotika möglich.


4. Krätze
Scabies, Krätze oder Räude (bei Tieren), ist eine Hauterkrankung des Menschen, die von Parasiten ausgelöst wird. Befallen werden vor allem Finger, Handgelenke, Gesäß, Genitalien, Ellbogen, Achseln, Knie, Gelenkbeugen und Füße. Besonders unangenehm ist das dauernde, hartnäckige Jucken. Durch teilweise sehr intensives Kratzen fügen sich die Betroffenen Verletzungen zu.

Anzeichen: Bläschen, Pusteln, Krusten, Kratzwunden und Furunkel

Ursache: Krätze wird durch die Krätzemilbe verursacht, die sich in die Haut von Säugetieren und Vögeln bohrt und dort ihre Eier ablegt. Ihre Absonderungen bringen Bläschen und Pusteln hervor. Die Betroffenen kratzen sich an den juckenden Hautstellen, wodurch Krusten, Kratzwunden und Furunkel entstehen.
Krätze wird von Mensch zu Mensch durch häufigen und langandauernden Kontakt übertragen.

Behandlung: Das wirksamste Medikament ist eine einprozentige Lindan-Zubereitung (chemischer Name: gamma-Hexachlorcyclohexan), die der Hautarzt verschreibt. Lindan ist ein hochwirksames Insektizid, das die Krätzemilben schnell abtötet.
Gegenstände, mit denen andere Personen in Kontakt kommen, sollten Sie regelmäßig desinfizieren, um eine Übertragung zu verhindern. Waschen Sie außerdem Bettwäsche und Kleidung häufig, wenn möglich bei 90°C, um die Milben abzutöten.


5. Bandwürmer
Bandwürmer sind Parasiten, die im Darm z.B. von Menschen leben. Der bekannteste und für den Menschen gefährlichste ist der Fuchsbandwurm. Wird er nicht rechtzeitig entdeckt und behandelt, führt er in den meisten Fällen zum Tod. In Deutschland ist der Parasit derzeit auf dem Vormarsch!

Anzeichen: Die Infektion kann jahrelang ohne irgendwelche Anzeichen verlaufen. In den betroffenen Organen wie der Leber entstehen Hohlräume (Zysten), die die Größe eines Kindskopfs erreichen können.

Ursache: Der Parasit lebt normalerweise im Darm von Füchsen. Kommt der Mensch mit Fuchskot in Berührung, kann er sich mit dem Wurm infizieren. Bis die Wurmerkrankung ausbricht, vergehen etwa zehn Jahre, die im Normalfall völlig beschwerdefei verlaufen.

Behandlung: Im frühen Stadium können die Larven operativ entfernt werden. Meistens wird eine Infektion aber zu spät erkannt. Dann kann nur noch die weitere Verbreitung durch lebenslange Medikamenteneinnahme gestoppt werden. Eine Entfernung der Larven ist nicht mehr möglich. Die Medikamente sind so stark, daß die Nebenwirkungen mit denen einer Chemotherapie vergleichbar sind.

Um einer Erkrankung vorzubeugen, raten Gesundheitsexperten besonders in ländlichen Gebieten Pilze, Beeren und bodennah wachsendes Obst vor dem Verzehr zu waschen und am besten nicht roh zu essen, da sie Spuren von Fuchskot aufweisen können.


6. Syphilis
Syphilis, auch harter Schanker oder Franzosenkrankheit genannt, ist eine ansteckende Geschlechtskrankheit, die von Bakterien verursacht wird. Die Krankheit ist gefährlich, aber heilbar.

Anzeichen: Erstes Stadium (zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung): Bildung eines schmerzlosen, geröteten Geschwürs an der Infektionsstelle (Penis, Schamlippen oder bei Oralverkehr in Mund und Rachen), das eine farblose Flüssigkeit absondert. Anschwellen der umliegenden Lymphknoten.
Zweites Stadium (bis zu zwei Monate nach Ansteckung): Hautausschlag. Bildung von roten Flecken am ganzen Körper oder auch nur an Händen und Füßen, manchmal auch Haarausfall und Fieber.
Drittes Stadium: Dauerhafte Organschädigungen sind möglich, auch Kreislauf- oder Knochenschäden und in wenigen Fällen psychische Veränderungen. Hirn- und Rückenmarksgewebe werden rasch abgebaut.

Ursache: Syphilis wird durch Schleimhautkontakt übertragen, beispielsweise beim Geschlechtsverkehr. Aber eine infizierte Mutter kann auch ihr Kind bei der Geburt anstecken.

Behandlung: Einname von Antibiotika. Im ersten und zweiten Stadium ist Syphilis heilbar. Im dritten Stadium bleiben oft Spätschäden.

Durch den Gebrauch von Kondomen beim Geschlechtsverkehr kann einer Ansteckung vorgebeugt werden. Allerdings ist eine Ansteckung auch beim Oralverkehr möglich. Wer häufig Sex mit wechselnden Partner hat, sollte regelmäßig sein Blut auf Syphilis-Erreger untersuchen lassen, um eine eventuelle Infizierung früh festzustellen.


7. Tripper
Gonorrhoe, umgangssprachlich: Tripper, ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien (Gonokokken), ausgelöst wird. Die Gonorrhoe ist eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten überhaupt, war bis zum Jahr 2000 sogar meldepflichtig. Allerdings lag der geschätzte Anteil der nicht gemeldeten Fälle bei 80 bis 90 Prozent. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis acht Tage.
Unbehandelt kann die Krankheit zur Sterilität führen.

Anzeichen: Beim Mann: Harnröhrenentzündung mit Juckreiz, eitrigem Ausfluß und Brennen beim Urinieren.
Bei der Frau kann zusätzlich eine Entzündung des Gebärmutterhalses mit eitrigem Ausfluß hinzukommen.

Ursache: Die Bakterien werden durch Geschlechtsverkehr übertragen, bei Oral- oder Analverkehr können sie auch auf Rachen oder Mastdarm übertragen werden.

Behandlung: Behandelt wird mit Antibiotika. Wichtig ist auch die Behandlung des Sexualpartners, da es sonst zu einer immer wiederkehrenden wechselseitigen Ansteckung kommen kann (Ping-Pong-Effekt).


8. Filzläuse
Filzläuse kommen vor allem in der Schambehaarung vor, seltener auch in anderer Körperbehaarung.

Anzeichen: Der Stich der Filzlaus verursacht einen starken Juckreiz und eine blaue Verfärbung der betroffenen Hautpartie.

Ursache: Läusebefall kann bei unhygienischen Bedingungen gehäuft auftreten. Übertragen werden Filzläuse beim Geschlechtsverkehr.

Behandlung: Scham- und Achselbehaarung, aber auch der Bart werden abrasiert. Aber auch die restliche Behaarung sollte penibel untersucht werden. Außerdem muß die Kleidung gewaschen und heiß getrocknet werden. Darüberhinaus gibt es vom Arzt verschriebene Präparate, die die Behandlung unterstützen.

Um Filzlausbefall vorzubeugen, sollte der Intimbereich einmal täglich mit lauwarmem Wasser gewaschen werden. Auch eine Intimrasur kann das Risiko verringern.


9. Scheidenpilz
Der Scheidenpilz gehört zu den häufigsten genitalen Infektionen. 75 Prozent der Frauen leiden einmal im Leben unter einer vaginalen Pilzinfektion. Die Krankheit wird fast immer durch den Hefepilz Candida albicans hervorgerufen.

Anzeichen: Teilweise massiver Juckreiz, Brennen, Rötung, Schwellung und Schmerzen beim Wasserlassen, manchmal auch beim Sex. Auf den Scheidenwänden findet sich anhaftender Ausfluß, die Haut darunter ist gerötet, geschwollen und leicht blutend.

Ursache: Geschwächte Abwehrkräfte (z.B. durch Stress), Umstellungen im Hormonhaushalt während der Schwangerschaft, zu enge, luftundurchlässige Kleidung oder auch bestimmte Arzneimittel wie Antibiotika

Behandlung: Es gibt zahlreiche Zäpfchen, Scheidentabletten oder Cremes, die Antipilzmittel enthalten und die Schleimhautflora in ein bis zwei Wochen wiederherstellen. Während der Behandlungszeit sollte man auf Geschlechtsverkehr verzichten.
Um Scheidenpilz vorzubeugen, sollte auf Reinigung mit Intimlotionen verzichtet werden. Außerdem begünstigen hautenge Kleidung und synthetische Unterwäsche das Pilzwachstum. Daher besser vermeiden.


10. Raucherbein
Das Raucherbein oder auch die periphere arterielle Verschlußkrankheit (pAVK) ist eine krankhafte Arterienverengung, meistens in den Beinen. Dadurch kommt es zu Durchblutungsstörungen. Da viele Betroffene zusätzlich Veränderungen an den Herzkranzgefäßen haben, stirbt ein Großteil an einem Herzinfarkt.

Anzeichen: Schmerzen bei Belastung der Beine, Taubheitsgefühl im Gesäß, in den Oberschenkeln oder am Unterschenkel, Füße und Zehen werden kalt und empfindungslos

Ursache: Rauchen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes), erhöhter Cholesterinspiegel

Behandlung: Betroffene sollten mit dem Rauchen aufhören, sich regelmäßig bewegen, auf ausgewogene Ernährung und Blutdruck achten.
In fortgeschrittenem Stadium helfen Medikamente, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern. Die verengte Stelle kann außerdem gedehnt werden, eventuell muß eine Gefäßstütze implantiert werden. Oder die Ablagerungen werden ausgeschält oder es kann eine Bypass-Operation durchgeführt werden.
Ist die Durchblutungsstörung zu stark, müssen schlimmstenfalls die betroffenen Gliedmaßen, z.B. das Bein, amputiert werden.
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