Zurück   Huren Test > SONSTIGE FOREN > Gesundheit > Geschlechtskrankheiten,Risikoverhalten,Verhütung

Geschlechtskrankheiten,Risikoverhalten,Verhütung AIDS,Feigwarzen,Hepatitis,Herpes,Syphillis,Tripper,...,AO,FO,FT,Kondome,...


Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1 (permalink)  
Alt 26-08-2005, 11:32
Benutzerbild von FRANKBLACK
Mitglied
 
Registriert seit: Jun 2004
Beiträge: 68
Standard Feigwarzen????

Hallo! Ich hatte bislang noch keine Probleme, aber irgendwann ist immer das erste Mal........
Ich hoffe, ihr könnt mir Hilfen geben, um was es sich handeln könnte....
Ich habe seit ca. 1 1/2 Woche zwei Stellen am unteren Teil des Sacks (der also eigentlich gar nicht mit einer Mumu in Kontakt tritt.....). Sie sind 1-2mm groß und sehen eigentlich aus wie Hautabschürfungen. Da ich mich rasiere, könnten es also durchaus Abschürfungen sein. Das Problem ist, dass sie nicht abheilen.....
Könnten es aber auch Feigwarzen sein?
Ich weiß nicht, wie die aussehen. Weiß jemand Rat?
Danke Frank
Mit Zitat antworten
  #2 (permalink)  
Alt 26-08-2005, 11:36
Benutzerbild von Bernd
Registered User
 
Registriert seit: May 2005
Beiträge: 189
Standard

geh zum Hautarzt
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 07-09-2005, 23:36
Benutzerbild von Sarado
Mitglied
 
Registriert seit: Feb 2004
Beiträge: 521
Standard

Feigwarzen sehen aus wie Warzen, deswegen heissen sie auch so. Sie sind allerdings meistens 0,5 bis 2 mm gross und Hautfarben. Wie Abschürfungen sehen sie nicht aus.

Da deine Stellen sich unterhalb des Sackes befinden solltest du mal die Rauhigkeit deines Toilettenpapiers checken

Sarado, Feigwarzenpatient.
__________________
PIMPA LA BIMBA
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 28-09-2005, 09:10
Benutzerbild von Thriller
Registered User
 
Registriert seit: Feb 2004
Beiträge: 339
Standard

der Netdoktor sagt:
http://www.netdoktor.de/krankheiten/...feigwarzen.htm

Feigwarzen (Condylomata acuminata)

Dr. med. Erik Senger, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Was sind Feigwarzen?

Feigwarzen (Kondylome, Schreibweise auch Condylome, lat. Condylomata accuminata) zählen zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen. Sie werden durch eine Infektion mit humanen Papillom-Viren (HPV) hervorgerufen. Feigwarzen sind in der Regel kleine stecknadelkopfgroße bis mehrere Zentimeter große, gutartige Gewebswucherungen rötlicher, graubräunlicher oder weißlicher Farbe. Sie treten an den Geschlechtsteilen, am After und im Enddarm meistens in Vielzahl auf, neigen zur Beetbildung und können gelegentlich zu großen Rosenkohl ähnlichen Gebilden heranwachsen.

Die Papillom-Viren können in über 80 Untergruppen gegliedert werden, über 30 Typen führen zu Infektionen im Genitoanalbereich. Die meisten Feigwarzen werden durch HPV-6 und HPV-11 verursacht. Diese Varianten sind relativ harmlos. Die sehr selten in Genitalwarzen nachgewiesenen Untergruppen HPV-16 und HPV-18 sind an der Entstehung bestimmter Krebsformen (z.B. Krebs des Gebärmutterhalses) ursächlich beteiligt.

Neben Chlamydien und Herpes genitalis zählen Feigwarzen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Die Anzahl der Fälle ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen. Besonders gefährdet sind junge Menschen. In den USA und in Europa werden Warzen des Genitoanalbereiches bei etwa einem Prozent der sexuell aktiven Erwachsenen zwischen dem 15. und 45. Lebensjahr nachgewiesen. Am häufigsten treten die Feigwarzen zwischen dem 20. und 24. Lebensjahr auf.. Bei 10 Prozent der Menschen dieser Altersgruppe lässt sich das Virus im Genitoanalbereich nachweisen, obwohl keine erkennbaren Viruswarzen bestehen.



Wie bekommt man Feigwarzen?

Feigwarzen werden meist durch sexuellen Kontakt übertragen. Hauptansteckungswege sind:



Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern


Ungeschützter Sex


In seltenen Fällen kann es aber zu einer indirekten Ansteckung kommen, z.B. nach dem Gebrauch eines verschmutzten Handtuchs. Während der Geburt kann es zur Infektion des Kindes durch den Geburtskanal kommen. Voraussetzung für die Entstehung von Feigwarzen sind Feuchtigkeit, kleine Verletzungen der Haut oder auch Immunabwehrstörungen und Entzündungen. Ein wichtiger Kofaktor ist das Zigarettenrauchen. Aber auch Drogen, wie Cannabis , Kokain und immunsuppressive Medikamente spielen eine Rolle.

Achtung: Feigwarzen bei Kindern können ein Hinweis auf einen sexuellen Missbrauch sein. Ist dieser Verdacht nicht auszuräumen, sollte der Kinderarzt und eventuell ein speziell erfahrener Kinderpsychologe eingeschaltet werden.



Welche Beschwerden treten auf?

Die meisten HPV-Infektionen verlaufen ohne Beschwerden und werden daher nicht erkannt.



Feigwarzen treten frühestens zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung auf. Oft vergehen mehrere Monate, bevor die Warzen sichtbar werden.


Feigwarzen können vereinzelt oder in Gruppen vorkommen. Nur selten verursachen sie Juckreiz oder Brennen.


Bei Männern sitzen die Feigwarzen oft am Penisschaft oder auf der Vorhaut. Sie können aber auch an der Harnröhrenmündung, am After oder im Enddarm sitzen.


Bei Frauen treten Feigwarzen vor allem an den Schamlippen und am Gebärmutterhals auf. Selten kommen sie auch in der Scheide oder nahe der Harnröhrenmündung vor.


Feigwarzen können so flach sein, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind.


In bis zu 30 Prozent der Fälle heilen Feigwarzen ohne Therapie ab.



Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Im Vordergrund steht die klinische Diagnose anhand des typischen Erscheinungsbildes.



Um kaum sichtbare Feigwarzen nachzuweisen, benutzt der Arzt verdünnte Essigsäure, die auf die Haut getupft wird. Dort, wo sich Feigwarzen befinden, werden sie als weiße Felder deutlich.


Hilfreich bei Frauen ist die Untersuchung mit einem Spezialmikroskop (Kolposkop) zur Beurteilung des Gebärmutterhalses.


In Abgrenzung zu anderen Hauterkrankungen kann durch eine histologische Gewebeuntersuchung nach einer Probeentnahme oder durch eine molekularbiologische Untersuchung auf HPV DNA die Diagnose gesichert werden.



Wie werden Feigwarzen behandelt?

In erster Linie ist es wichtig, dass sowohl Sie als auch Ihr Partner oder Ihre Partnerin behandelt werden. Gehen Sie bei der Behandlung sorgfältig vor und folgen Sie den Anleitungen Ihres Arztes. Nur so können Sie sicher sein, dass die Feigwarzen dauerhaft verheilen.

Die Therapie hängt von Faktoren wie Größe, Lokalisation oder Immunstatus des Patienten ab. Prinzipiell gibt es Therapien, die die Viren und Warzen bekämpfen (kausale Therapie) und Therapien, die nur die Warzen entfernen (symptomatische Therapie).



Kausale Therapie


Imiquimod: Die Creme wird dreimal pro Woche vom Patienten selbst zur Nacht aufgetragen, die Therapie dauert bis zu maximal 16 Wochen lang. Durch die Substanz wird das körpereigene Immunsystem stimuliert und kann die Viren bekämpfen. Nach einer amerikanischen Studie wird jeder Zweite durch diese Therapie warzenfrei, Frauen (rund 70 Prozent) häufiger als Männer (Heilungsquote etwa 33 Prozent¹ bei beschnittenen, 65 Prozent² bei unbeschnittenen Männern). Die Gründe für den unterschiedlichen Therapieerfolg sind noch nicht geklärt. Bei erfolgreich behandelten Patienten treten in 12 bis 20 Prozent³ die Warzen später erneut auf. Eine chirurgische Vorbehandlung kann den Behandlungserfolg noch deutlich steigern, wie aktuelle Untersuchungen zeigen. Bei der Behandlung kann es zu Hautrötung und -brennen kommen.


Interferon: Nach einem chirurgischen Verfahren wird Interferon-Gel fünfmal am Tag vom Patienten selbst aufgetragen. Die Behandlung dauert vier Wochen. Dadurch treten Feigwarzen seltener erneut auf. Größere Studien über den Behandlungserfolg liegen noch nicht vor.




Symptomatische Therapie


Podophyllotoxin: Durch Betupfen der Warzen mit Creme oder Lösung werden diese verätzt. Der Patient kann die Behandlung selbständig durchführen. Podophyllotoxin wird zweimal täglich über drei Tage aufgetragen, anschließend folgen vier Tage Therapie-Pause. Dieser Zyklus wird bis zu vier Mal wiederholt. Die Haut wird durch die Substanz gereizt und kann schmerzen.


Trichloressigsäure: Das ist eine stark wirkende Substanz, die nur vom Arzt in wöchentlichen Abständen aufgetragen werden kann. Die Feigwarzen werden verätzt. Bei der Therapie kann es zu Schmerzen und Brennen kommen.


Kryotherapie: Kälteanwendung mit flüssigem Stickstoff durch den Arzt. Die Therapie wird wöchentlich oder alle zwei Wochen wiederholt. Bei rund 75 Prozent der Betroffenen treten die Feigwarzen erneut auf.


Chirurgische Verfahren: Der Arzt kann Feigwarzen in örtlicher Betäubung mit Laserstrahlen, durch Elektrokoagulation oder Skalpell entfernen. Auch bei diesen Verfahren treten bei rund 75 Prozent der Betroffenen erneut Feigwarzen auf. Durch solche Verfahren können Narben entstehen.




Podophyllotoxin, Imiquimod und Interferon dürfen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Auch Patienten mit einem schwachen Abwehrsystem dürfen diese Therapien nicht anwenden.



Was können Sie selber tun?



Benutzen Sie Kondome. Sie mindern beim Geschlechtsverkehr die Ansteckungsgefahr.


Falls Sie glauben, infiziert zu sein, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich und Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin untersuchen und behandeln lassen.


Ein plötzlicher Ausbruch von Feigwarzen kann ein Anzeichen dafür sein, dass Ihr Abwehrsystem geschwächt ist.



Wie ist die Prognose?

Hat man sich einmal mit Feigwarzen angesteckt, besteht das Risiko, dass sie im Laufe der Zeit immer wieder ausbrechen. Die Behandlung dauert meist Monate und ist mühselig, da das Warzengewebe mehrmals in der Woche abgetupft werden muss. Feigwarzen sollten in jedem Fall umgehend behandelt werden, da sie dazu neigen sich schnell auszubreiten.

Da bestimmte Typen von Feigwarzen, vor allem HPV-16 und HPV-18, Gebärmutterhalskrebs verursachen können, sollten Frauen nach erfolgreicher Behandlung mindestens einmal jährlich, jedoch besser halbjährlich, einen Abstrich vom Gebärmutterhals machen lassen. So kann ein eventuell entstandener Krebs meist noch im Frühstadium erkannt werden.
Mit Zitat antworten
Antwort

Stichworte
feigwarzen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 00:29 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.7.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.
Ad Management plugin by RedTyger
Fenster schließen

 

DU BEFINDEST DICH DERZEIT IN DER VORSCHAU VERSION MIT ALTEN BERICHTEN !

ZUM FORUM MIT NEUEN AKTUELLEN BERICHTEN GEHT ES HIER WEITER ...