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Alt 04-06-2006, 02:21
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Standard Syphilis-Erkrankungen in der Region Aachen stark angestiegen

http://www.presse-service.de/static/63/637308.html

Bei der Analyse der Syphilismeldungen des Jahres 2005 im Robert Koch-Institut wurde ein gravierender Anstieg der Neuerkrankungsrate bei Heterosexuellen im Großraum Aachen erkannt, der anscheinend schon im Jahre 2004 begonnen hatte und noch immer anhält. Syphilis ist eine sexuell übertragbare Erkrankung.

Während im Bundesdurchschnitt die Neuerkrankungsrate von Syphilisdiagnosen bei Frauen im Jahr 2005 nur 0,8 pro 100.000 Frauen betrug, erreichte sie in der Stadt Aachen ein Vielfaches, nämlich 19 pro 100.000 Frauen. Bei 12 von 45 im Jahre 2005 aus der Postleitregion 52 gemeldeten Syphilisfällen bei Frauen wurde Ausübung von Prostitution als Infektionsrisiko angegeben, bei sechs z.T. zusätzlich Drogenabhängigkeit und bei sechs eine Herkunft aus anderen Ländern, überwiegend aus Osteuropa. Bei fünf Frauen liegen Informationen über eine Syphiliserkrankung des Ehepartners vor. Das Durchschnittsalter der weiblichen Fälle lag im Jahre 2005 bei 33 Jahren mit einer Streubreite zwischen 20 und 67 Jahren. In 22 Fällen lagen Angaben zu klinischen Symptomen einer primären oder sekundären Syphilis vor.

Die Meldepflicht für Syphilis ist seit dem Jahr 2001 im Infektionsschutzgesetz so geregelt, dass eine Neuerkrankung anonym vom Labor bzw. dem behandelnden Arzt an das Robert-Koch-Institut gemeldet wird. Die Erkrankungen werden Städten bzw. Regionen nach der Postleitzahl des Arztes zugeordnet, nicht nach dem Wohnort des Patienten. Weitere Angaben zu Risikofaktoren wie Prostitution, Art des Sexualkontaktes, Suchtkrankheit etc werden ärztlicherseits manchmal hinzugefügt, aber nicht immer, so dass bei vielen Neuerkrankungen diese Informationen fehlen.

Das Gesundheitsamt der Stadt Aachen war erstmals im Herbst 2005 durch Hinweise aus der Prostitutionsszene auf Syphilisinfektionen bei Frauen, die sexuelle Dienste anbieten, aufmerksam gemacht worden. Diese Hinweise hatten zu einer Informationsveranstaltung für gefährdete Frauen Anlass gegeben, die von etwa 10 Personen besucht wurde. Streetworker, die in der Aachener Drogenszene arbeiten, wurden ebenfalls über Syphilisinfektionen aufgeklärt, um als Multiplikatoren diese Kenntnisse an gefährdete Personen weitergeben zu können.

Das Gesundheitsamt der Stadt Aachen will nun die seit langem bestehende Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern, der Drogenberatung und Krankenhäusern intensivieren. Ein Rundschreiben soll die niedergelassenen Ärzte über den Ausbruch der Krankheit informieren. Zudem wurden die lokalen Gesundheitsbehörden in der Euregio informiert, da die dem Robert Koch-Institut übermittelten Infektionsmeldungen Hinweise darauf enthalten, dass der Ausbruch grenzübergreifende Elemente enthält. So wird auf einzelnen Meldungen angegeben, dass die Infektion in Belgien bzw. den Niederlanden erfolgt sei und in zwei Fällen wurden Infektionen bei deutschen Staatsbürgern diagnostiziert, die einen Wohnsitz in den Niederlanden haben.
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aachen, angestiegen, region, stark, syphiliserkrankungen

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