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Alt 23-11-2006, 23:05
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Standard Jeden Tag steckt sich ein Berliner mit Aids an

http://www.berlinonline.de/berliner-...in/605657.html

An jedem Tag steckt sich in Berlin mindestens ein Mensch mit HIV an, jede Woche sterben zwei Menschen an der Aids-Krankheit. Die Zahl der Aids-Fälle in Berlin steigt: Im Jahr 2005 sei die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in der Stadt so hoch gewesen wie seit 15 Jahren nicht mehr, sagte gestern der Geschäftsführer der Berliner Aids-Hilfe, Kai-Uwe Merkenich. Laut Statistik haben sich im vergangenen Jahr 450 Menschen mit dem Virus infiziert. In den Jahren zuvor lag diese Zahl relativ konstant zwischen 300 und 350 Neuinfektionen jährlich. "Wir erwarten keinen Rückgang", sagte Merkenich. Auf dem Höhepunkt der Aids-Epidemie Anfang der 90er-Jahre hatten sich rund 600 Menschen in Berlin mit dem Virus angesteckt. Insgesamt lebten Ende 2005 in Berlin 7 100 Menschen mit HIV oder Aids, davon 6 200 Männer. Eine große Zahl der Neuinfektionen betrifft die Altersgruppe der 20-bis 29-Jährigen.

Kritik an Einsparungen

Als Ursache für die Zunahme der Neuinfektionen sieht Merkenich "eine gewisse Sorglosigkeit und Verharmlosung" der Krankheit. Seit 20 Jahren stelle Aids eine Bedrohung dar, inzwischen hätten sich die Menschen daran gewöhnt. Durch viele Erfolgsmeldungen über neue Medikamente würden zudem viele glauben, dass Aids inzwischen heilbar sei, so Merkenich. Zwar hätten Mediziner die Krankheit durch lebensverlängernde Medikamente viel besser im Griff. Allerdings würden viele vergessen, dass diese Mittel noch immer zu schweren Nebenwirkungen führen und sich der Ausbruch der Krankheit dadurch nur verzögern aber nicht verhindern lasse.

Etwa 87 Prozent aller Neuinfizierten sind laut Statistik für das Jahr 2005 homo- oder bisexuelle Männer. Zehn Prozent der Neuinfektionen entstanden durch heterosexuelle Kontakte, drei Prozent durch Drogengebrauch und ein Prozent durch Übertragungen von Müttern auf ihre Kinder.

Große Ansteckungsgefahr besteht bei ungeschütztem Sex mit Menschen, in deren Heimat HIV und Aids weit verbreitet sind. Dazu gehören nicht nur die Länder Afrikas und Asiens sondern auch osteuropäische Staaten. Die Ukraine zum Beispiel, gerade mal zwei Flugstunden von Berlin entfernt, ist das erste europäische Land, in dem über ein Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert ist. Von 2003 bis 2005 hätten sich dort rund 400 000 Menschen mit dem Virus angesteckt, sagte gestern Keikawus Arastéh, Chefarzt für Innere Medizin am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum. In diesem Jahr rechnet Arastéh mit einem Anteil von 1,5 Prozent Neuinfizierten. Ursache seien Unwissenheit, mangelnde medizinische Hilfe, Drogenkonsum und Prostitution. Zudem werde das Problem Aids von den Behörden ignoriert, Aids gelte dort als "schmutzige Krankheit", sagte Arastéh.

Angesichts steigender Aids-Zahlen kritisierte die Aids-Hilfe drastische Einsparungen des Senats. Von einst neun Beratungsstellen gibt es nur noch vier. Jetzt sei auch noch die Aids-Beratung von Tempelhof-Schöneberg von Schließung bedroht, hieß es. In der Einrichtung am Innsbrucker Platz werden derzeit 300 Patienten betreut.
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