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Thema: Autorin des Aleviten-"Tatorts" weist Kritik zurück

  1. #1
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    Standard Autorin des Aleviten-"Tatorts" weist Kritik zurück

    Hallo,

    Junge Junge da haben manche Probleme. Es ist ja bekannt daß Türken keine Kriminelle sind und keinem was zu Leide tun würden, gar nix machen gegen die Eingeborene....das gleiche gilt für die Eingeborene....

    Das war ja nur Fiktion....

    Die Maria steht immer noch auf meiner Liste


    Autorin des Aleviten-"Tatorts" weist Kritik zurück

    Nach den heftigen Protesten um die "Tatort"-Folge "Wem Ehre gebührt" hat sich nun die Regisseurin und Drehbuchautorin Angelina Maccarone zu Wort gemeldet. Es sei ihr völlig fern gelegen, eine Minderheit wie die Aleviten so in Aufruhr zu versetzen, sagte sie. Schon bald will sich Maccarone mit den Aleviten persönlich zusammensetzen.

    Regisseurin und Drehbuchautorin Angelina Maccarone hat ihre ARD-"Tatort"-Folge "Wem Ehre gebührt" gegen Kritik der Alevitischen Gemeinde Deutschland verteidigt. Wer ihre anderen Filme kenne, wisse, dass ihr daran gelegen sei, ein differenziertes Bild von Minderheiten zu zeichnen, sagte Maccarone im Deutschlandfunk. Die Proteste hätten sie "kalt erwischt". Es sei ihr völlig fern gelegen, eine Minderheit wie die Aleviten so in Aufruhr zu versetzen. Sie habe in dem Film aufzeigen wollen, dass es nicht eine homogene Gruppe von türkischen Migranten gebe, sondern diese sehr differenziert sei.

    In dem NDR-Krimi ging es um Inzest und einen Mord innerhalb einer alevitischen Familie. Der Film hatte scharfe Proteste der Alevitischen Gemeinde Deutschland ausgelöst. Die Aleviten sind eine islamische Religionsgemeinschaft. Nach Ansicht des Kölner Vereins bestätigt der Inhalt des Films Anschuldigungen der sunnitischen Muslime, die Aleviten betrieben in ihren Gemeinden Inzest, in dem sie religiöse Rituale gemeinsam mit Frauen und Kindern exerzierten. Die Vorwürfe stammten aus der osmanischen Zeit zum Zweck der Unterdrückung des Alevitentums.

    Maccarone sagte, dieser Inzest-Vorwurf sei ihr neu gewesen. Sie habe im Vorfeld sehr ausführlich recherchiert. "Ich bin nicht auf dieses Vorurteil gestoßen und habe das dann für mich benutzt", fügte sie hinzu. Der Inzest in der "Tatort"-Folge sei zudem in keinster Weise durch die alevitische Religion motiviert und gerechtfertigt. Sie habe extra nach einem Fall gesucht, der in jeder Familie vorkommen könnte und wollte nicht erneut einen Fall von "Ehrenmord" erzählen, der Vorurteile zementiert hätte.

    Die Regisseurin betonte zugleich: "Ich breche mir auch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich sage, es tut mir wahnsinnig leid". Dennoch finde sie auch die Reaktionen sehr erstaunlich, fügte sie hinzu. Ihren Angaben zufolge wird es Anfang Januar ein Gespräch mit Vertretern der Aleviten geben.

    Gruß Killroy

    Irren ist menschlich. Nur wer uns lobt, ist unfehlbar.
    Oliver Hassencamp

  2. #2
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    Standard

    Hallo,


    .
    Falls im nächsten Tatort ein VW Fahrer einen Unfall baut ann müssen Deutschlandweit alle VW Fahrer auf die Barrikaden.....


    Wann hört der Unsinn auf...

    Mehr als 10.000 Aleviten protestieren in Köln gegen ARD-"Tatort"

    Mehr als 10.000 Aleviten haben am Sonntag in Köln gegen den ARD-"Tatort" vom vergangenen Wochenende demonstriert.

    Nach Angaben der Polizei vom frühen Nachmittag verlief die Kundgebung auf dem Roncalli-Platz vor dem Dom friedlich. Die islamische Glaubensgemeinschaft wirft dem NDR vor, ihre Ehre verletzt zu haben, weil der Krimi von einem Inzestfall in einer alevitischen Familie handelte. Der Film habe sich alter Vorurteile gegen die Aleviten aus dem Osmanischen Reich bedient, kritisiert die Gemeinde. Vergangene Woche hatten bereits in Berlin Aleviten gegen die Ausstrahlung protestiert.

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier mahnte, der Film dürfe "kein Anlass für einen religiösen Kulturkampf sein". Der Fernsehkrimi habe sich nicht allgemein mit den Aleviten beschäftigt, sondern mit einem Einzelfall, sagte der Vizekanzler der "Bild am Sonntag". Der Film habe vermutlich ein Vorurteil genährt, dass die alevitische Glaubensgemeinschaft seit sehr langer Zeit verfolge. Für Drehbuchautoren und Künstler gelte: "Gegenüber religiösen Gefühlen der Menschen, egal um welchen Glauben es sich handelt, sind Respekt, Umsicht und Behutsamkeit geboten."

    Der Programmdirektor des NDR Fernsehen, Volker Herres, sagte, sein Sender nehme die Kritik der alevitischen Gemeinden ernst. Der NDR-"Tatort" "Wem Ehre gebührt" mit Maria Furtwängler in der Hauptrolle habe offenbar etwas ausgelöst, "was in keiner Weise intendiert war und aus dem Inhalt des Films selbst auch nicht abzuleiten ist". Es handele sich bei der fiktionalen Darstellung eindeutig um eine "individuelle Tragödie". Das Motiv der Handlung werde in keiner Weise einem religiösen Milieu zugeschrieben oder gar generalisiert, erklärte Herres. Er bedauere, wenn der Film in die Konfliktlinien fremder Kulturen geraten sei und sich Mitglieder der alevitischen Glaubensrichtung diffamiert fühlten.

    der Angrif auf den Rentner finde ich schlimmer. Das war ja sicherlich keine Alevit...


    Gruß Killroy


    Alkohol ist der Beginn und das Ende aller menschlicher Probleme. Anonym

  3. #3
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    Standard

    Da fragt man sich nur, wer den Leuten wieder mit dieser Droge Religion richtig eingeheizt hat. Von selbst ist das sicher nicht gekommen. In meinen Augen ist das doch alles gesteuert, und damit befasst sich dann auch noch die ganze Nation.

    Hobbit

  4. #4
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    Standard

    Die Aleviten sind sehr viel liberaler als die Sunniten oder gar die Shiiten, denen sie fälschlicherweise oft zugerechnet werden. Si lehnen die Sharia ab, bekennen sich zur Demokratie. Sie betrachten den Koran nicht als Gesetzbuch. Die Aleviten sind sehr viel liberaler als ein Großteil der christlichen Kirchen.

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